21. April: Ostersonntag


In einem Gedicht von Wilhelm Willms (ostern 2) heißt es:

ostern ist denken übers denken hinaus
ostern ist der aufstand gegen das bloß gedachte
ostern ist der absprung vom karussell tod

Da hat einer geschrieben, der eine Ahnung von Ostern hat – der das Gespür hat, dass Ostern alle
Grenzen sprengt, was Menschen erklären und denken können, der von einem Aufbruch ahnt, der passiert
ist mitten in unserer Geschichte, der weiterhin geschieht und den wir auch auf Zukunft hin hoffen. Der Tod
ist nicht mehr tot. Leben in Fülle bricht an.

Abspringen vom Karussell Tod, das kein Ziel kennt und uns nur im Kreise fahren lässt, hin zu einer
Heimat, die im Angesichte Gottes bleibend wird. Herausgerufen aus der Perspektive besser, stärker,
kreativer zu sein – sich messen zu müssen mit anderen, zu einem Leben der Geborgenheit in Gott.
Aufstehen für dieses Leben, das sich über den Tod fortsetzt in ein Ewiges.

"Dieser Jesus, den ihr sucht, ist auferstanden, er ist nicht hier. Er geht euch voraus nach Galiläa!"
Halleluja! Un-denkbar! Unser Glaube verleiht uns Flügel, über unser Denken hinaus zu denken, zu
hoffen und für wahr zu nehmen.

Peter Jansen, Velbert


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Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer


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