19. März: Heiliger Josef


Am heutigen Tag dürfen wir Pause einlegen in der Fastenzeit. Das Hochfest des Hl. Josefs lässt uns
innehalten und jubeln – ja, sogar das Gloria in der Hl. Messe ist erlaubt.
Von Josef von Nazareth wird uns wenig in der Bibel erzählt und doch ist er einer der Großen, biblisch
gesehen, Nachfahre des Königs David. Nach der Perikope des zwölfjährigen Jesus, hören wir nichts
mehr von ihm. Als Jesus volljährig wurde, ist seine Aufgabe erfüllt, doch für die Kirche bleibt er
eine einmalige Gestalt. Er ist der Patron der Kirche. Wir nennen ihn manchmal den "Nährvater" Jesu.
Ist die Kirche nährend – fürsorglich? Ist sie wirklich verantwortlich dafür, dass dieser Jesus auch heute
"am Leben bleibt". Der biblische Josef ist nicht ein Mann der großen Worte, sondern der zupackenden
Tat, der Einsatz zeigt, wenn es darauf ankommt. Er gibt Jesus seinen Namen, er beschützt ihn, flieht mit ihm
nach Ägypten und sucht ihn als Zwölfjährigen in Jerusalem. Bestimmt hat er Jesus auch ins Leben
eingeführt und ihm den Glauben erklärt und vorgelebt. Josef, Patron der Kirche! Wir können an seinem
Leben Maß nehmen für unser Christsein und Kirche-sein. Jesus heute eine Stimme geben, sein Werk heute
fortsetzen, mehr durch Taten, als durch Worte, darin könnten wir unsere Aufgabe sehen als Christin und
Christ – so, wie Josef von Nazareth es getan hat. Josef bleibt aktuell, sein Werk zeitgemäß für die Kirche:
nährend, beschützend, zupackend! Ein guter Grund heute zu jubeln und ein Gloria anzustimmen.

Peter Jansen, Velbert

Am Samstag, den 16. März, war die Autorenangabe unter dem Impuls nicht korrekt. Der Text war von Peter Jansen, Velbert.


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Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer


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