16. März: Du schenkst uns diese Gnadenzeit


Man kann über das neue Gotteslob verschiedener Meinung sein, was die Veränderung oder Beibehaltung
von Liedern im Stammteil betrifft. Besonders gelungen finde ich, dass es eine größere Auswahl an Liedern in der
österlichen Bußzeit gibt – Lieder, die singbar sind und den Horizont erweitern. Ein ganz alter Hymnus hat
Einzug gehalten, das Lied: "Du Sonne der Gerechtigkeit, Christus, vertreib in uns die Nacht" (GL 269).

Die Fastenzeit wird als Gnadenzeit beschrieben, die uns Möglichkeit zu neuem Segen aufzeigt – dabei
finden viele von uns diese Zeit eher als lästige Pflichtübung, denn als Gnade! Wir sind eingeladen,
uns dem Licht entgegenzustrecken und Abschied zu nehmen, von allem Dunkel das uns umgibt. Das passt auch gut
zur Jahreszeit in der wir stehen – zu entdecken, dass die Natur uns darin begleitet, dass die Tage
länger und sonniger werden. Dieser Sonne auch in uns neuen Raum zu geben, davon singt dieses Lied, damit zu
Ostern unser Herz neu erstrahlt und wir – wie die Natur um uns herum in Blüte steht.

Das ist ein guter Weg für die nächsten Wochen – unterwegs zu sein im Einklang mit der
Natur – und kaum eine lästige Pflichtübung.

Peter Jansen, Velbert


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Inhaber und Herausgeber: Kolpingwerk im Erzbistum Köln e. V., Präses-Richter-Platz 1a, 51065 Köln
Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer


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