11. März: Anfangen


Ein befreundeter Osteopath hat mir letztens in einem Gespräch empfohlen, meine Position am Schreibtisch
zwischen Sitzen und Stehen häufiger zu ändern, nicht nur ein Mal am Tag, sondern mehrfach. Zudem kann es
gut sein, einen zweiten Monitor auf die andere Seite zu stellen und auch die Maus mal mit der linken Hand zu
benutzen. Klingt gut und einfach. Im täglichen Umgang aber ist das gar nicht so einfach. Mir fällt zwar auf,
dass es Zeit, wieder zu stehen, aber irgendwas kommt mir bei der Umsetzung in die Quere – gerade noch
diese Mail zu Ende schreiben, nach dem nächsten Telefonat ...
Das ganze Prozedere erinnert mich an die Ideen und Vorsätze für die Fastenzeit, an denen es nicht
mangelt. Aber das Umsetzen, den inneren Widerstand überwinden, alte Gewohnheiten über Bord werfen.
Altes muss dem Neuen weichen. Jedes Jahr fordert uns/fordern mich die vierzig Tage vor Ostern heraus.
Sie liegen als große Chance der Veränderung, der Orientierung auf wichtiges hin vor mir. Jetzt ist es
an mir, die Chance zu nutzen. Ich kann das ein oder andere weglassen, mir bewusst Zeit für die
Beziehung zwischen Gott und mir nehmen, die Maus mal mit der linken Hand benutzen, versuchen, die Welt, aus
der Sicht meines Nächsten zu sehen. Es ist sicher wichtig, was ich mache, aber noch wichtiger ist es, das ich es mache!

Tobias Kanngießer, Köln


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Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer


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