20. Dezember: Und wo machen Sie sich gerne nützlich?


Ein Kirchenlied aktuell interpretiert "Gott gab uns Atem, damit wir leben". (Den Text finden Sie hier:
https://kirchenliederblog.wordpress.com/2012/11/08/gott-gab-uns-atem-damit-wir-leben-eg-432/ )

Mit der Sozialenzyklika "Rerum Novarum" wurden bereits 1891 biblische Aussagen mit
christlicher Sozialethik verbunden und öffentlich verlautet. Die Prinzipien der Personalität,
der Solidarität und der Subsidiarität verwiesen schon damals auf später formulierte Handlungsansätze
wie "global denken – lokal handeln". Der Mensch wird in den Mittelpunkt allen Handelns gestellt.
Das Individuum gewinnt an Bedeutung für die Ausrichtung von Freiheit, Vernunft und Verantwortung in
Gemeinschaften. Menschen werden in gemeinsamer Verantwortung füreinander tätig. Freie Träger und
eigenverantwortliche Organisationen werden im Vorrang vor staatlichen Einrichtungen gefördert und gestaltbar.
Daraus resultierte das Bewusstsein, sich nützlich machen zu können, eigene Charismen zu entdecken
, für ein würdiges und solidarisches Leben einzutreten und somit die Schöpfung aktiv zu bewahren.

Frieden entsteht aus tätiger Hilfe und Solidarität in Gemeinschaften, aus schöpferischem Gestaltungswillen
und einem Bekenntnis für individuelle Freiheit und Verantwortung.

"Carpe diem" – nutze den Tag. Machen Sie sich auf Ihre Weise gerne nützlich.

Felizitas Marx, Düsseldorf


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Die App ist kostenlos für iOS in Apples App Store als auch für Android im google Play Store verfügbar.



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Inhaber und Herausgeber: Kolpingwerk im Erzbistum Köln e. V., Präses-Richter-Platz 1a, 51065 Köln
Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer


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