19. Dezember: "Ich wasche meine Hände in Unschuld."


"Ich wasche meine Hände in Unschuld" – dieser Ausspruch des Pilatus ist noch
heute als Redewendung geläufig. Sie verdeutlicht, dass ich mit einer Sache nichts
zu tun haben will – mich trifft keine Schuld an dem, was gerade passiert.

Im Falle des Pilatus bedeutet das Händewaschen: "Ich tue, was ihr verlangt, aber ich
persönlich würde anders entscheiden." Pilatus weist damit jegliche persönliche Mitschuld von sich.

Aber ist das so einfach? – Der selige Bergmann und KABler Nikolaus Groß
würde dies mit einem klaren NEIN beantworten! Der Christ darf sich nicht gleichgültig verhalten.
Er darf sich nicht raushalten, wenn er Unrecht erkennt! Nikolaus Groß hat uns diese
Einstellung in seinem Kampf gegen das nationalsozialistische Regime mutig vorgelebt.

Nun ist es an uns dieser Aufforderung von Nikolaus Groß nachzukommen!

Als Christen dürfen wir nicht müde werden uns einzumischen,
für Gerechtigkeit zu streiten – in Politik, Kirche und Gesellschaft!

Ann-Kathrin Windhuis, Düsseldorf


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Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer


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