17. Dezember: Zwischenruf


Unfreiwillig habe ich vor einigen Tagen ein Gespräch im Café mitbekommen.
Zwei Leute saßen am Nebentisch und der eine berichtete, dass er zum Geburtstag
von einem guten Freund eine Glückwunsch-Whatsapp bekommen habe. "Stell Dir vor, wir sind gut befreundet
und er schreibt mir nur eine "whatsapp". Das werde ich mir merken, da kann es mit der Freundschaft
ja nicht weit her sein." Wie ist das mit den "guten Wünschen" und den neuen Medien. Wie gehen Sie damit
um und was empfinden wir als angemessen und gut und was macht uns wütend, wie meinen Tischnachbarn im Café.

Gerade jetzt vor Weihnachten scheint mir die Frage nicht unwichtig zu sein, für welche Medien ich mich entscheide.
Klar, meinen Freunden in Pakistan werde ich über "facebook" oder "email" meine
Christtagswünsche übermitteln. Briefe hätte ich schon im Oktober abschicken müssen um rechtzeitig zu sein,
alle anderen bekommen eine von mir gestaltete Karte. Es gibt auch einige Adressaten, mit denen ich ausschließlich über die
neuen Medien verkehre; die werden auch zu Weihnachten von mir darüber ihre Segenswünsche bekommen.
Für mich gilt, dass Weihnachtskarten nicht abhängig sind vom Grad der Freundschaft, aber dass ich doch versuche, individuell
meinen Freunden und Bekannten zu begegnen – und dabei lasse ich meiner Kreativität ihren Lauf.

Eine Überlegung ist es allemal wert, denke ich!

Peter Jansen, Velbert


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Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer


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