16. März: Es wird hell, wenn Du kommst


"Es wird hell, wenn du kommst", so begrüßen Afrikaner einen Gast.
"Es wird hell, wenn du kommst", welch wunderbarer Gedanke steckt darin?
Wie schön wäre es, wenn man mich so begrüßen würde, wenn auch nicht mit Worten, so aber vielleicht mit einem frohen Gedanken und einem sichtbar offenen, frohen Blick ...!?
Aber was muss wohl von mir ausgehen, damit Menschen die es mit mir zu tun haben sagen können "Es wird hell, wenn du kommst"?

Ich will die Tage der Fastenzeit nutzen um mein Handeln und Tun einmal neu in den Blick zu nehmen, mich neu auszurichten auszurichten auf dich hin Jesus dir begegnen und mich berühren lassen durch das Evangelium und in der Eucharistie!

Mit unseren Worten können wir Menschen entweder töten oder erretten.
In der Bibel steht dazu: über eure Lippen komme kein böses Wort sondern nur ein gutes, das den, der es braucht stärkt, und dem der es hört Nutzen bringt! (Eph 4,29).

Ich will mir von dir meine Maske mit meinen Fehlern und Schwächen abnehmen lassen und mich von dir im Innern in meiner Seele anleuchten, ja, erleuchten lassen, sodass Herzlichkeit, Güte und Friede von mir ausgeht. Wenn es durch die Begegnung mit dir Jesus in mir hell ist, kann es vielleicht gelingen dass dein Licht durch mich durchscheint und das auch mein Nächster zu mir sagen kann: "Es wird hell, wenn du kommst"


(Angelika Teresa Oehlke, Leverkusen
Geistliche Leiterin im Kolpingwerk
Lehrende des Ruhegebetes nach Johannes Cassian)



IMPRESSUM:
Inhaber und Herausgeber: Kolpingwerk im Erzbistum Köln e. V., Präses-Richter-Platz 1a, 51065 Köln
Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer


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