28. Februar: Das Zeichen des Fisches


Die Christen des 2. oder 3. Jahrhunderts hatten es nicht leicht. Sie wurden immer wieder verfolgt, weil sie sich weigerten, vor einem Bild des Kaisers Weihrauchkörner in einem Becken mit Glut zu opfern, um ihn als gottgleich anzuerkennen. Ihr Glauben verbot ihnen das, denn Gott ist einzig und andere Götter gibt es keine. Für die Römer war es bequem, die Christen als Sündenböcke zu haben, denen man alles, was im römischen Reich falsch lief, anzuhängen. Verleumden und Denunzieren (Anschwärzen) von Christen war daher immer wieder an der Tagesordnung. Sie mussten sich oft versteckt halten und wollten nicht auffallen. Viele, die entdeckt wurden, starben damals wegen ihres Glaubens an Jesus Christus auf grausame Weise.

Die Christen feierten ihre Gottesdienste heimlich in ihren Häusern und beteten mit anderen in ihren Wohnungen. Da das nicht auffallen durfte, brauchten sie kleine Hinweiszeichen, damit fremde Christen ein solches Bethaus finden konnten. Eine kleine Kritzelei in der Nähe der Türe beschrieb den Weg DAS ZEICHEN DES FISCHES!

Der Fisch war ein Zeichen, das alles aussagen konnte, was wichtig war ein richtiges Glaubensbekenntnis! Im Griechischen (das sprachen damals viele im römischen Reich) heißt Fisch ICHTYS und in den Buchstaben versteckt, fanden die Christen:

I esus CH ristos T heou H yios S oter Das heißt übersetzt: Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser.

Heute haben viele Menschen einen solchen Fisch auf ihrem Auto kleben. Sie sagen damit: Ich bin ein Christ und glaube daran, dass Jesus der Sohn Gottes ist, mein Erlöser. Wir brauchen uns als Christen nicht zu verstecken. Wir können Christus verkünden!


(Peter Jansen, Velbert)


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Inhaber und Herausgeber: Kolpingwerk im Erzbistum Köln e. V., Präses-Richter-Platz 1a, 51065 Köln
Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer


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