Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

seit dem Advent 2002 habe ich mit dem „Virtuellen Adventkalender“ versucht, einen Gegenpunkt zur hektischen Vorweihnachtszeit zu setzen und Sie täglich darin zu unterstützen, eine kleine Auszeit zu nehmen. Waren es anfänglich ca. 500 E-Mails, die täglich verschickt worden sind, so waren es diesen Advent 4.017. Ja, mittlerweile sind es viele Menschen, verstreut über die ganze Welt, die sich mit den täglichen Kalenderblättern auseinandersetzen. Und das sind nur die direkten EmpfängerInnen. Von so mancher Rückmeldung weiß ich, dass viele die Texte auch in der Pfarre oder im Gemeindebüro, im Seniorenzentrum oder in der Arztpraxis aushängen bzw. zur Mitnahme auflegen. Pfarrer Peter Jansen, der auch heuer wieder eigene Texte beigetragen hat, meinte einmal zu mir: „Mit einer Predigt erreiche ich nie so viele Menschen wie mit einem Beitrag in deinem Kalender!“ Die vielen Rückmeldungen, Anregungen aber auch so manche Beschwerde zeigen, dass die Texte wirklich gelesen werden und zu so manchen Überlegungen anregen.
Anfangs habe ich die täglichen E-Mails „händisch“ immer in der Früh um 6.00 Uhr versendet. Doch bald haben wir eine Datenbank sowie ein Programm, das den Versand automatisch durchführt, in Auftrag gegeben – das war eine enorme Arbeitserleichterung! Selbstverständlich wurde für alle ausgeschickten Texte um eine Verwendungsgenehmigung bei den jeweiligen Rechteinhabern (meist sind dies die Verlage) angesucht.
Mit dem Virtuellen Adventkalender 2017 beende ich meine Redaktionstätigkeit und Betreuung dieses Projektes. Dann habe ich sowohl den „Virtuellen Adventkalender“ als auch den „Virtuellen Fastenkalender“ jeweils 15 Mal – immer ehrenamtlich neben dem Studium, dann neben dem Beruf – durchgeführt. Der Entschluss aufzuhören ist schon letztes Jahr in mir herangereift und ich denke, dass nun nach 15 Jahren ein guter Zeitpunkt dafür ist.

Zum Abschied möchte ich Ihnen noch einen Text mit auf den Weg geben, der gut zum Abschluss dieses Projektes, aber auch zum Jahresende und zu manchem persönlichen Wendepunkt im Leben passt.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie der Frieden der Heiligen Nacht behütet durch das neue Jahr 2018 und darüber hinaus trägt.


Paul M. Delavos
Betreuer der Aktion

Schlusssegen


Schluss – endlich?

Möge der Schluss
für dich ein Anfang sein.

Ein Anfang
für neues Nachdenken,

ein Anfang
für neue Beziehungen,

ein Anfang
für erneutes Vertrauen,

ein Anfang für neues Leben.

Mögest du an jedem Schluss
sagen können:
Endlich!
Dann folgt ein neuer Anfang.


Aus: Thomas Schwartz, Segen voller Leben. Gute Worte für alle Tage, S. 141 © Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Br. 2017. Internet: www.herdershop24.de
Sie können das verwendete Buch direkt über diesen Link bei Herder bestellen.



IMPRESSUM:
Inhaber und Herausgeber: Pfarre Linz - St. Peter, Wallenbergstraße 20, 4020 Linz
Redaktion: Paul M. Delavos


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