3. Dezember: Adventkalender einmal anders


Kürzlich habe ich auf einer Internetseite von einer höchst interessanten Idee gelesen und ich habe beschlossen, dass ich sie mir in diesem Advent zu eigen machen werde. Und mehr noch: ich möchte diese Idee auch in meinen Pfarrgemeinden weiterempfehlen. Es handelt sich dabei um den sogenannten „Umgekehrten Adventkalender“.
Falls Sie noch nicht davon gehört haben, möchte ich Ihnen kurz erklären, wie dieser etwas andere Adventkalender funktioniert. Also, man nehme eine ganz gewöhnliche Schachtel in überschaubarer Größe. Sollten Sie keine zur Hand haben, bekommen Sie diese sicherlich in Ihrem nächstgelegenen Supermarkt kostenlos. Zu Beginn des Advents soll diese Schachtel gänzlich leer sein.
Und nun kommen wir zum Kern der Sache. Anstatt jeden Tag in einem herkömmlichen Adventkalender ein Fensterchen zu öffnen, lädt der umgekehrte Adventkalender ein, jeden Tag eine kleine Gabe, mit der man jemandem eine kleine Freude bereiten möchte, in die Schachtel zu legen. Das kann ein Glas Honig, eine schöne Kerze, Weihnachtsbäckerei, vielleicht ein Kuvert mit einem kleinen Geldbetrag oder auch etwas ganz anderes sein. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass man in jede Gabe auch viel Liebe hinein legt.
So nach und nach soll der „Umgekehrte Adventkalender“ richtig schön voll werden.
Und am 24. Dezember nimmt man dann die Schachtel und bringt sie beispielsweise in eine Wärmestube, in eine Pfarre, in ein Seniorenzentrum oder eine ähnliche Einrichtung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort, die man praktischerweise vorher darüber informieren sollte, bittet man dann, die Dinge an die ihnen anvertrauten Menschen zum Weihnachtsfest zu verteilen.
Ich möchte die Gelegenheit nun beim Schopf packen und Sie, liebe Leserinnen und Leser, herzlich einladen zu überlegen, ob Sie nicht vielleicht auch mitmachen wollen.
„Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“, sagt Jesus.
Wie wär‘s: Machen wir in diesem Jahr alle gemeinsam dem Christkind eine Freude?


(Originalbeitrag von Pfarrer Franz Zeiger, Linz – St. Peter)


IMPRESSUM:
Inhaber und Herausgeber: Pfarre Linz - St. Peter, Wallenbergstraße 20, 4020 Linz
Redaktion: Paul M. Delavos


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